GP Samedan 6. und 7. Tag

29. August 2010 · 1 Comments

Der 6. Tag wurde aufgrund von Regen neutralisiert.
Wir haben den Tag mit “Nichtstun” verbracht und am Abend hat das OK ein gemeinsames Nachtessen in Silvaplana organisiert.

7. Tag
Am Morgen des 7. Tages sah es zuerst auch nach einem neutralisierten Tag aus, doch 1. kommt es anders und 2. als man denkt. So haben wir also zwischen zwei Regenschauern die LE aufgebaut und mit Wasser getankt.
Die A-Aufgabe betrug über 250km, wurde aber auf 107km gekürzt nachdem die erste Startreihe komplett wieder gelandet war und ein weiterer Regenschauer über den Platz zog.

Um 15:30 Uhr wurde ich geschleppt und fand sofort Anschluss an die vor mir gestarteten. Als die Linie geöffnet wurde, war ich auf 2900m gesunken (Abflughöhe max. 3000m) und so verlor ich schon 100m beim Abflug. Beim Flug in Richtung erster Wende (Maloja) verlor ich kaum Höhe da die Nordhänge bei diesem starken Nordwind gut trugen. Als ich bei der Wende auf sehr starkes Steigen traf, flog ich dem ein bisschen nach und holte dann die Wende – ein Fehler, alle schnellen Piloten haben diesen Rotor ausgekurbelt (4m/s Steigen) und konnten den restlichen Task in der Welle abfliegen.
Ich flog zum Hang zurück und konnte ohne Kreisen zur zweiten Wende (LaPunt) weiterfliegen. Beim Zurückfliegen der nächste grosse Fehler, mir waren 2300m am Mouttas einfach zu tief um Richtung Corvatsch zu fliegen und drehte bei 1.5m/s ein. Mario Kiessling (am Ende 3. an diesem Tag) machte das besser als ich und flog direkt weiter. Auf dem Weg zur 3. Wende (wieder Maloja) funktionierte der Hang wunderbar und so war der Rest der Aufgabe kein Problem mehr.
Ich erreichte einen (für mich tollen) Schnitt von 129.7km/h bekam aber keinen (!) Punkt dafür. Die schnellen Piloten flogen auch alles Geradeaus, aber nicht mit 140-150km/h am Hang sondern mit 200km/h in der Welle. So erreichte der Tagessieger, Eduard Supersberger einen brutalen Schnitt von über 151km/h.

Am Abend war die Rangverkündigung und im Anschluss daran war eine riesen Party im Hangar 2. Auch da ein völlig neues Bild für mich – alle Piloten auf der Tanzfläche ☺!

Fazit:
Ich kann mit meinem 8ten Platz absolut zufrieden sein. Obschon ich an zwei (bzw. drei) Tagen mit 0 Punkten zufrieden sein musste habe ich mein Minimalziel von 1nem Punkt schon nach dem ersten Wertungstag 5 Mal erreicht. Am Schluss standen 12 Punkte auf meinem Konto, ich fand mich also mitten in Piloten mit deutlich besseren IGC-Rankings wieder.
Die GP Fliegerei macht echt Spass und zum Thema Sicherheit kann ich nur sagen, dass ich nie eine kritische Szene gesehen oder erlebt habe. Die „Angst“, dass die ganze Zeit im Pulk geflogen wird, wurde schon beim ersten Bart beseitigt, das Feld zog sich spätestens ab dann in die Länge.
Falls jemand mehr Infos haben möchte zum Grand Prix in Samedan oder allgemein zur Grand Prix Wertung soll er sich bei mir melden.

DANKE:
Ich möchte mich noch mal beim Ganzen OK, bei meinen vielen Helfern, meinen Gastgebern und natürlich bei Ruedi Demmerle ganz herzlich bedanken. Ein riesiges „Dankeschön“ auch an alle anderen Piloten – es war eine echt geile Woche!
Seeyou soon!!

Reto

29. August 2010 · retofrei
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GP Samedan 5. Tag

26. August 2010 · 1 Comments

Programm von heute Morgen:
Flieger aufrüsten und mit 50 Litern Wasser füllen. Ja ihr habt richtig gelesen nur 50l. Zu den Gründen kann ich folgendes sagen: 1. ist die Flächenbelastung an diesem GP sowieso auf 50kg/m2 beschränkt, 2. hat die ASW-27b nur 9m2 Flügelfläche das ergibt also ein maximales Abfluggewicht von 450kg. Ich komme mit den 50l Wasser auf etwa 420kg Abfluggewicht. Leider hat die LE keinen Hecktank und ich musste sagen, dass 80l für das Gebirge einfach zu viel Wasser sind (Ausprobiert am Trainingstag).

Der Task von heute betrug 177km „Hick-Hack“, nach der gestrigen Übung blieben wir heute im „sicheren“ Engadin.
Die Abfluglinie wurde um 15:00 Uhr geöffnet, ich war wieder dabei. Was ich aber einmal mehr gemerkt habe war, dass ich einfach kein Training habe mit Groundspeed und Höhe genau einhalten. So verlor ich also doch wieder ein paar Meter.
Nach dem ersten Schlauch – bei dem sich (wieder einmal) das ganze Feld auseinander zog – flog ich direkt zur 1. Wende, die mitten auf dem Persgletscher lag. Von dort sind dann einige direkt zur Corvigla (2. Wende) geflogen, ich jedoch bevorzugte den Umweg über den Mouttas, an dem ich knapp über Krete schöne 2.5 bis 3m/s zentrieren konnte. Ich kurbelte bis 3500m und flog dann zur Corvigla rüber. Die anderen kamen mir tief entgegen. Nach der Wende flog ich wieder zum Mouttas und konnte direkt in den Pulk der zuerst direkt geflogenen einfliegen – sehr interessant also, zwei völlig unterschiedliche Routen, aber beide genau gleich schnell. Ich war bei den oberen des Pulkes und wusste in diesem Moment, dass ich gut im Rennen lag.
Motiviert von dem Erfolg der eigenen Entscheidung flog ich eine etwas unkonventionelle Route weiter südlich in Richtung 3. Wende (Ofenpass). Als ich wendete sah ich Tilo Holighaus, VV neben mir. Wir flogen zusammen den Kreten entlang in Richtung Nuna. Voller Erwartung, dass jetzt dann da der 3m/s-Bart kommt, zog ich die mässigen Steigen nur weg und plötzlich war ich auf 3200m über der Nuna aber ohne 3m/s… Also weiter in Richtung Flüelapass, am ersten Tag kam der Endanflugbart auch dort. Mit noch etwa -500m auf die Aufgabe flog ich den Flüela an, doch gar nichts ging. Langsam aber sicher wurde ich etwas nervös, schon der zweite erwartete Bart stand nicht erwartungsgemäss. „Aber ich bin ja noch 3000m, bis zur super Thermik am Mouttas reicht das allemal“, dachte ich mir. Doch auch da, irgendwie war der Wurm drin, dynamisch gings wunderbar bis auf Kretenniveau aber drüber erwischte ich es nur noch ganz schwach. Endlich auf 3200m und +300 auf dem Rechner ging die „Zitterei“ los, nochmals Persgletscher und dann der direkte Weg zur Corvigla, knapp über der Corvigla noch +280m.
„Ok, das passt noch knapp 25km zu fliegen“, waren meine Gedanken zu diesem Zeitpunkt. Doch halt! Ich musste ja an der Ziellinie noch 150m GND haben, also nicht 280m Reserve sondern nur 130m. Dann der ein weiterer Fehler: Ich habe nicht dran gedacht, dass ich auf den letzten 15km von Sils-Maria nach Samedan etwa 30km/h Rückenwind habe und kreiste nochmals ein. Heino Demmere, OF und Kai Lindernberg AP überholten mich in diesem „Aufwind“.
Zum Glück war ich ein Stückchen höher als AP und konnte meine Fehler, zumindest teilweise, wieder gut machen. Aber Heino, OF hatte am Schluss 13 Sekunden Vorsprung und einen Punkt mehr als ich – die GP Wertung kann so hart sein ☺!

Ich kann aber voll zufrieden sein mit meinem 8ten Tagesplatz und weiteren 2 Punkten auf meinem Konto. Gesamthaft bin ich immer noch 7ter und auch an der Spitze hat sich nichts verändert (ausser dass sie noch weiter weggerückt ist :-) ).

Reto

26. August 2010 · retofrei
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GP Samedan 4. Tag

25. August 2010 · 0 Comments

Heute nur kurz:
Alle Piloten haben heute 0 Punkte, das heisst, dass keiner den gestellten Parcours umrunden konnte.
Das Problem war, dass das Büdnerland massiv schlechter war (also eigentlich gar nicht ging) als das Engadin. Ich zum Beispiel hatte am Julierpass meinen letzten richtigen Schlauch, der mich bis auf 3500m trug – ich übernahm danach für ein Weilchen die Führung, da kein anderer dieser Aufwind bis an die Basis auskurbelte und ich die anderen im Raum der zweiten Wende (Sufers) überfliegen konnte.
Nach dieser Wende ging es nur noch bergab und so landete ich bald in der Nähe von Savognin. Das Feld war schon von drei Flugzeugen als Landefeld benützt worden und so konnte ich diese Aussenlandung ziemlich entspannt angehen. Am Schluss waren wir zu siebt im gleichen Acker und Erinnerung an die JSM2010 in Schaffhausen kamen auf…
Wie gesagt: Niemand umrundet, alle 0 Punkte für heute, Gesamtresultat unverändert: Kiessling vor Schwenk und den Punktgleichen Bauder, Demmerer und Supersberger! Ich bin hinter Frigg Hauser 7ter.

Reto

25. August 2010 · retofrei
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GP Samedan 3. Tag

24. August 2010 · 0 Comments

Das Engadin war heute morgen sehr feucht, die Strassen waren noch nass und unterhalb “der Feuchtigkeit” sah man knapp die Waldgrenze. Doch die Sonne drückte immer mehr und so war ich doch ein bisschen erstaunt, als es zuerst hiess “no gridding”! Ich hatte aber den Rumpf der ASW-27b, „LE“ schon draussen und so montierte ich komplett.
An dieser Stelle einen riiiiesen Dank an Ruedi Demmerle, dass einem Junior solch ein geiles Geschoss (Sorry, aber anders kann ich es nicht ausdrücken) zur Verfügung gestellt wird, finde ich super und ich hoffe, dass das auch ein wenig Signalwirkung hat…

Für Task, Resultate, Live-Tracking etc. verweise ich auf die offizielle GP-Samedan-Hompage.

Nun zurück zu heute: Um 11Uhr war Briefing (wie immer.. GP fliegen ist voll gemütlich) und die Konkurrenzleitung überraschte mit einem zweiten Briefing um 12 Uhr. Wir bekamen eine 178km lange Aufgabe mit 8 Wendepunkten, also fast die ganze Aufgabe im Gleitbereich vom Flugplatz.
Startbereitschaft um 14 Uhr (ich sags ja.. gemütlich). Ich stand in der ersten Reihe und wurde nach dem etwas verspäteten Jet um 14:10Uhr geschleppt. Muottas Muragl ging gut mit 1-2m/s. Dann wurde es sehr interessant, von Westen her schob sich eine Regenfront über den Maloja und wir wurden nass. Thermik hatte ich bis jetzt noch keine gesehen – alles rein dynamisch und zwischen den Wolkenfetzen konnte man sich bis auf knapp 3600m hoch-basteln. Ich dachte schon (und das war heute mein grosser Fehler), dass wir jetzt dann neutralisiert werden und ich noch ein wenig dieses kleine Wellensystem erforschen kann.

Doch falsch gedacht: Um 16:05 wurde die Linie geöffnet und es wurde abgeflogen. Den Regattastart erwischte ich gut, nicht zu hoch, nicht zu schnell und trotzdem dabei. Dann Fehler Nummer zwei, anstatt am Mouttas noch ein paar achten zu fliegen, flog ich nach dem Motto „If they go, I go“ mit den anderen mit. Die Linie erwischte ich aber nicht so gut, und so war ich schnell der Unterste. Es ist immer wieder eindrücklich, wieviel im Gebirge 50m mehr oder weniger ausmachen können. Ich konnte den ersten Wendepunkt nicht erreichen und musste – auf Kollisionskurs mit dem Gletscher – 1.9km davor abdrehen. Der Rest ist schnell erzählt.. zurück zum Mouttas (wer hätte das gedacht) und nochmals die Wende anfliegen, nochmals zum Mouttas dann nach Silvaplana, die Corvigla von der Seite, aber trotzdem im Zylinder, betrachten und wieder zum Mouttas (ich bin jetzt mit fast jedem Murmeltier per du). Mit Rückenwind Richtung Nuna und als ein paar Hänge nicht getan haben, wie ich gedacht habe, dass sie tun, habe ich mit +300m auf Samedan abgedreht und den Task abgebrochen.

Gewonnen hat heute Uli Schwenk vor Mario Kiessling und Charly Bauder. Zwei Piloten haben sich über 3:30h abgemüht und am standen am Ende mit gleich vielen Punkten da wie ich heute, nämlich Null! Ein Vor- bzw. Nachteil der GP-Wertung.

Morgen soll das Wetter massiv zulegen – das nehme auch ich mir vor :) !

Reto

24. August 2010 · retofrei
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Bilanz der Weltmeisterschaften 2010

9. August 2010 · 0 Comments

Ich weiss nicht welche Ziele sich die Piloten und der Verband gesetzt haben. Deshalb versuche ich ein paar mögliche Ziele zu analysieren.

Ziel erreicht erfüllt
Weltmeister nein 0%
Medaille 0 0%
Top Ten 0 0%
Top 25% 0 0%
Vordere Hälfte 5 62.5%
Hintere Hälfte 3 37.5%
Besser als 2008 5 62.5%
Gleich wie 2008 1 12.5%
Schlechter als 2008 2 25%
9. August 2010 · admin
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WM 2010 in Szeged

30. Juli 2010 · 1 Comments

Tag 6 (30. 07. 2010)

Die Ranglisten (wenn dann die Files hochgeladen sind):

Offene Klasse: Tag Gesamt
18m Klasse: Tag Gesamt
15m Klasse: Tag Gesamt

20:00 Uhr
Markus und Dirk haben es geschafft. Sie erreichten das Ziel mit einem Schnitt von 69/65 km/h! Nur eine handvoll offene Piloten konnten die Aufgabe erfüllen. Mit dieser grossartigen Leistung wird Markus in der Gesamtrangliste den 4. Rang erreichen. Dirk erholt sich damit von seinem gestrigen Rückschlag und verbessert sich in der Gesamtrangliste wieder. Das war sicher ein spannendes Stück Arbeit. Wäre schön, wenn wir etwas mehr darüber hören würden.

18:40 Uhr
mg/ Dirk und Markus sind unterwegs. Markus hat +150m auf den Platz gemeldet – mit welchem Mc-Wert wissen wir nicht.
Der Deutsche Weltmeister Michael Sommer hat über einem Feuer noch einmal Höhe machen können und passiert 10km.

18:15 Uhr
Es sieht nicht gut aus. Über dem Flugplatz zieht ein Gewitter auf. Rolf und Andi sind aussengelandet. Markus ist 40 km vom Platz. Dirk war auch am Funk, aber nicht verständlich.

17:30 Uhr
Es scheint sich ein Aussenlandefestival abzuzeichnen. Marcel hat es bei der zweiten Wende erwischt. Auch Jürg sitzt am Boden. Wer heute durchkommt kann ein paar Punkte scheffeln.

16:50 Uhr
Unsere Offenen sind um 13:45 Uhr abgeflogen und sollten in der nächsten halben Stunde in die Flugplatznähe kommen. Die beiden Konkurrenten von Markus, Holger Karow und Stephan Beck, mussten mit dem Motor zurückkehren. Hoffen wir, dass Markus und Dirk durchkommen. Laut Pilotenberichten ist es im Osten recht schwierig. Für unsere zwei 18m und 15m Piloten sind die 2:30 Stunden auch abgelaufen.

14:00 Uhr
Alle sind in der Luft. Die Startlinie für die 15m ist seit 13:56 Uhr offen.

13:30 Uhr
Die 15m starten für die Aufgabe B (AAT 02:30 h. klicke auf den Link unten). Die Startlinie für die offene Klasse wurde um 13:09 für die 18m um 13:29 Uhr geöffnet. Die Offenen sind abgeflogen.

12:40 Uhr
Die Offenen starten. Die 18m beginnen in 5 Minuten. Die 18m wechseln zur Aufgabe B (AAT 02:30 h. klicke auf den Link unten). Die 15m Klasse wird noch zurückgehalten.

12:50 Uhr
Der Start ist um 12 Uhr, in der Reihenfolge offen/18m dann 15m, geplant.

11:20 Uhr
Die Resultate von gestern:
Offene Klasse
Dirk hat mit seinem späten Abflug wahrscheinlich zu hoch gepokert. Er musste 5km dem Ziel den Motor schmeissen. Dieser Ausrutscher brachte ihm noch 537 Punkte auf dem 25. Rang. Markus war, wie er vermutet hat, 12 km/h zu langsam. Wahrscheinlich ist auch er etwas zu spät gestartet. Mit 150 Verlustpunkten und dem 13. Rang konnte er den Schaden in Grenzen halten. Ranglisten: Tag | Gesamt
18 m
Hier liegen alle sehr dicht beieinander. Marcel erreicht mit seinen 98 km/h den 9, Rang und 921 Punkte. Rolf liegt zwar nur auf dem 21. Rang, verliert aber nur 40 Punkte auf Marcel. Rangliste
15 m
In dieser Klasse sind die Abstände noch kleiner. Es wurde zwar recht langsam geflogen. Der Sieger erreichte nur einen Schnitt von 80 km/h. Jürg und Andi sind im Team geflogen und waren etwa 2 km/h langsamer. Das wurde mit dem 11. und 13. Rang belohnt. Jürg bekam 972 und Andi 967 Punkte. Bravo! Rangliste

09:45 Uhr
Die Aufgaben (noch nicht publiziert):
Offene Klasse: Rennen über 355 km.
18m Klasse: Rennen über 353 km.
15m Klasse: Rennen über 304 km.

09:30 Uhr
mg/ Guten Morgen allerseits! Leider hat es gestern einen Unfall auf dem Flugplatz gegeben. Ein Pilot der 15m Klasse hat im Final mit der linken Fläche einen Lastwagen berührt, welcher gerade auf der Strasse vor dem Flugplatz fuhr. Nach unseren letzen Informationen ist dem Piloten soweit nichts passiert und der Lastwagenfahrer hat dabei ein Auge verloren. Hier ist das offizielle Statement.
Aufgrunddessen wird es eine Regeländerung für die Ziellinie geben. Die Team Captains wurden nach ihrer Meinung zu verschiedenen Optionen befragt, aber die schlussendliche Entscheidung trifft der Veranstalter selbst zusammen mit den Stewards. Es wird es einen 3 km Zielkreis um dem Platz geben.

Tag 5 (29. 07. 2010)

20:00 Uhr
mg/ Alle unsere Piloten sind am Boden. Für die 15m Klasse sieht es sehr gut aus. Sie konnten den Führungspulk aufholen. Die 18m Klasse wird sich wohl im Mittelfeld platzieren und bei den Offenen meint Markus, er wäre zu konservativ geflogen und hätte den Endanflug etwas verpatzt. Dirk war leider am Schluss etwas zu spät dran und musste 5km vor dem Platz den Motor schmeissen. Wir sind gespannt auf die Wertungen.

17:55 Uhr
Die ersten Frühstarter kommen.
Die Ranglisten (wenn dann die Files hochgeladen sind):
Offene Klasse (Gesamt) | 18m Klasse | 15m Klasse

17:30 Uhr
Die Piloten sind auf dem Weg zur 4. Wende. Wahrscheinlich werden die ersten um 18 Uhr ankommen. Die Basis scheint nicht mehr so komfortabel zu sein.
Das Tracking System ist wieder ausgefallen. Der Server ist überlastet und auch der Browser läuft am Anschlag.

16:25 Uhr
Die Offenen sind jetzt kurz vor der 2. Wende. Die Wetterprognose scheint zu stimmen. Die Basis liegt bei 1600-1800m. Zwischen 17:00 und 17:30 Uhr werden die Piloten den Flugplatz in Richtung Osten überfliegen. Im Osten scheint das Wetter besser als unter der Abdeckung im Westen, aber es wird dann auch schon recht spät sein. Bleibt die Basis weiterhin so hoch, dann kann der Endanflug schon vor der 4. Wende begonnen werden.

14:05 Uhr
Die Startlinie für die 18m geht in ein paar Minuten auf.

13:15 Uhr
Die Offenen und die 15m sind in der Luft. Die Startlinie wird für die Offenen um 13:10 und für die 15m um 13:20 geöffnet. Jetzt starten die 18m. Die Wolkenbasis liegt bei 1200 m.

11:40 Uhr
Der Meteopilot meldet Steigen. Erster Start um 12:15 Uhr.

08:25 Uhr
Heute wird geflogen.
Die Aufgaben:
Offene Klasse: Rennen über 378 km um 6 Wendepunkte.
18m Klasse: Rennen über 337 km um 6 Wendepunkte.
15m Klasse: Rennen über 333 km um 6 Wendepunkte.
Gestartet wird ab 11.30 Uhr in der Reihenfolge offen/15m dann 18m.
Heute liegen anfangs 2-4 Achtel Cu auf 1200 m. Die Cu verringern sich am Nachmittag auf 1 Achtel auf bis zu 1800 m. Die Thermik von 1.3 m/s verbessert sich bis um 15 Uhr auf 2.3 m/s. Eine Warmluftmasse bewegt sich von SW her in das Gebiet, so dass ein Cirrus Schleier die anfänglichen Ac ablöst und am Tagesende noch schwache Blauthermik herrscht.

Tag 4 (28. 07. 2010)

10:20 Uhr
Es regnet. Der Tag wurde neutralisiert.

Tag 3 (27. 07. 2010)

19:20 Uhr
Nur die zwei Dänen konnten die Aufgabe erfüllen. Die beiden erreichten einen Schnitt von 80 km/h und bekamen dafür 495/493 Punkte. Dahinter liegt mit 118 Punkten Rückstand der Europameister aus Polen, Janusz Centka. Markus schaffte mit seinen 123 km den 10. Platz und verlor 176 Punkte. Dirk wurde mit 83 km 28. und verlor 279 Punkte. Die beiden deutschen Favoriten ( Sommer / Karow ) liegen gleich neben Markus.

16:40 Uhr
Die meisten Piloten sind zurück. Es gibt auch schon eine Rangliste. Im Tracking kann man leider nicht sehen wenn der Motor läuft. Alle Schweizer, Deutschen und Österreicher mussten mit Benzin-Thermik heimkehren.

15:30 Uhr
Dieses Trackingsystem ist schon etwas speziell. Ich habe noch nicht herausgefunden was es eigentlich anzeigt. Ich bin auch nicht sicher ob die angezeigten Wendepunkte zur Aufgabe B gehören. Die B Aufgabe wurde nicht publiziert. Ich weiss also nicht wo sie hinfliegen und wenden müssen. Die offenen Piloten kämpfen auf einer Arbeitshöhe zwischen 400 m und 1000 m. Die Thermik liegt bei einem guten Meter Steigen.

14:20 Uhr
Die Offenen fliegen ab. Die Startlinie für die 18 m Klasse wurde nicht geöffnet. Die 18 m und die 15 m Klasse wurden neutralisiert.

13:57 Uhr
Die Startlinie für die offene Klasse ist geöffnet. Die Startlinie für die 18 m Klasse wird um 14:04 Uhr geöffnet. Die 15 m Klasse wird noch zurückgehalten. Die Wolkenbasis über dem Platz liegt bei 1000 m.

13:00 Uhr
Die 18 m und die offene Klasse startet. Es wird die Aufgabe B (AAT über 2:00 h) geflogen.
Dirk hat einen Tracker.

11:45 Uhr
Falls sich das Wetter nicht wie erwartet entwickelt, steht für alle Klassen eine Aufgabe B (AAT über 2:00 h) bereit.

11:15 Uhr
Die Veranstalter haben ein Tracking System installiert. Leider nur mit 6 Trackern pro Klasse. Unter diesen 18 ausgesuchten Piloten ist kein Schweizer. Hier sind die Links zu den Trackingkarten:
Offene Klasse
18 m Klasse
15 m Klasse
Dieses Tracking braucht das Google Earth Plugin. Sollte es bei Dir nicht funktionieren, oder bekommst Du eine Fehlermeldung, gehe auf die Google Plugin install, FlashPayer Seite.

10:30 Uhr
Die Aufgaben:
Offene Klasse: Rennen über 286 km.
18m Klasse: Rennen über 272 km.
15m Klasse: AAT über 2:30 h.
Gestartet wird ab 13:00 Uhr in der Reiherfolge 18m, 15m, offene. Die Wetterprognose meldet eine Basis zwischen 900 m und 1500 m bei 3-5 Achteln Wolken. Steigen von 1.0 – 1.8 m/s. Lokale Gewitter mit Ausbreitungen. Die Thermik stellt um 16:00 Uhr ab. Das wird ein schwieriger Tag.

Tag 2 (26. 07. 2010)

15:00 Uhr
Nun wurde auch die offene Klasse neutralisiert.

14:30 Uhr
Die 18m und die 15 m Klasse wurden neutralisiert.
Der Start der offenen Klasse wurde auf 14:30 Uhr verschoben. Ihre Aufgabe wurde zu einer verkürzten AAT geändert.
Auf der Webcam sieht man keine Bewegung. Es wurde wahrscheinlich noch nicht gestartet.

13:00 Uhr
Die Aufgaben:
Offene Klasse: Rennen über 254 km.
18m Klasse: AAT über 3;00 h.
15m Klasse: AAT über 3;00 h.
Gestartet wird ab 13:00 Uhr in der Reiherfolge offene, 15m, 18m. Das wird ein schwieriger Tag werden. Die Basis liegt bei 800-1100 m bei 1-2 m/s Steigen. Sehr starke Bewölkung mit zeitweiligen Schauern.
Der Start wurde eben auf 13:30 Uhr verschoben.

Tag 1 (25. 07. 2010)

11:50 Uhr
Der Tag wurde neutralisiert.

30. Juli 2010 · admin
Under News

Segelkunstflug WM in Jàrmi (Finnland)

29. Juli 2010 · 0 Comments

Vom 17. bis am 24. Juli fanden in Järmi (Finnland) die Segelkunstflug WM statt. Nach einer langen Durststrecke nahm endlich wieder einmal ein Schweizer Team an einem internationalen Segelkunstflugwettbewerb teil. Die vier WM-Neulinge Mirjam Rogger, Béatrice Echter, Martin Götz und Stefan Knecht starteten in der Kategorie Advanced. Die Entscheidung, an die WM zu reisen, fällte das Viererteam spontan anlässlich der SM 2009 in Bad Ragaz. In der Kategorie Unlimited waren keine Schweizer vertreten. Als Teamchef hatte sich verdankenswerterweise Georg Krenger zur Verfügung gestellt.
Leider wurde der ganze Aufwand mit nur drei Wertungen belohnt. Der Wind fegte die Kunstflieger förmlich aus der Box.
Martin Götz und Stefan Knecht zeigten gute bis sehr gute Leistungen. In der unbekannten Pflicht belegte Stefan sogar den 8. Rang von 29 Teilnehmern. Im ersten Durchgang lief es Stefan leider nicht so gut, sonst hätte das Schlussresultat wahrscheinlich noch besser ausgesehen. Martin hielt sich konstant im Mittelfeld auf.
In der Endabrechnung klassierten sich unsere zwei Eidgenossen auf den Rängen 15 (Martin) und 16 (Stefan). Die Damen darf man für ihren Mut bewundern. Sie wehrten sich tapfer in der Männerdomäne unter dem Motto: Mitmachen ist wichtiger als gewinnen.

Wenn ein Schweizer Pilot pro Jahr 300 Trainingsflüge machen könnte, wäre das schon Luxus. Ein russischer Pilot lächelte einmal darüber und sagte: „Ich habe 300 Stunden trainiert.“ Man stelle sich das mal vor.
Dennoch: Vor vielen Jahren hatten wir bei ähnlichen Wettbewerbsbedingungen mit Walter Martig einen Vizeweltmeister. Nur nicht locker lassen, die nächste WM kommt bestimmt, hoffentlich wird dann wieder die Schweizer Flagge zu sehen sein.

Eine Medaille für den SAGA-Fox HB 3241 gab es trotzdem. Jochen Reuter, der in der SG Cumulus fliegt, in Kreuzlingen wohnt und SAGA Mitglied ist, gewann mit unserem Fox die Bronzemedaille in der Kategorie Advanced. Der Wermutstropfen aus unserer Sicht: Jochen startete für seine Heimat-Nation Deutschland. Herzlichen Glückwunsch!

Ein Pilotenbericht von Stefan Knecht wird folgen, sobald er sich zuhause wieder eingelebt hat.
Lucretia

Resultate unter: http://www.civa-results.com/

29. Juli 2010 · Lucretia Hitz
Under Akro, News, WM

Die Schweizer an der WM in Szeged ( Ungarn )

22. Juli 2010 · 0 Comments

Am Sonntag beginnt die Weltmeisterschaft der offenen, 18m und 15m Klasse. Die Schweiz ist in allen drei Klassen mit je zwei Piloten vertreten. Markus ist früh angereist und hat schon zwei Trainingsflüge (21.07. | 22.07.) absolviert. Dirk hat einen Flug (22.07.) geflogen. Beide 18m Piloten waren einmal (22.07.) unterwegs. Bei den 15m ist Andi einmal (22.07.) und Jürg noch nicht geflogen.

Du kannst Deinen Kameraden eine Mail schicken und Ihnen viel Glück wünschen. Wenn Du hier lesen möchtest wie es Deinem Favoriten geht, was er erlebt, was ihn erfreut, was ihn enttäuscht, dann schicke ihm Deinen Wunsch. Um eine Mail zu schicken klicke auf das Portrait Deines Favoriten.

offen 18m 15m Team Coach
Markus Gäumann
Dirk Reich
Marcel Dünner
Rolf Friedli
Andi Allenspach
Jürg Haas
Marc Gerber
23.07.2010
22.07.2010
21.07.2010
20.07.2010
19.07.2010
23.07.2010
22.07.2010
20.07.2010
22. Juli 2010 · admin
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Geburtstag – Happy Birthday
Ich wün­sche allen Ge­burts­tags­kin­dern noch vie­le schö­ne, lange und un­fall­freie Flü­ge. Fliegt nicht zu lang­sam.

Kurt Brunner (SG Lägern) ist am 08.08.2003 mit seinem Ventus 16,6m in Schaenis zu seinem längsten Flug über 853 km gestartet.


Marcel Scherer (FG Zürcher Oberland) ist am 10.05.2008 mit seinem DG 300 in Speck Fehraltorf zu seinem längsten Flug über 687 km gestartet.


Ueli Erb (SG Winterthur) ist am 20.04.2010 mit seinem Duo Discus in San Vittore zu seinem längsten Flug über 546 km gestartet.


Pascal Heer (SG Cumulus) ist am 20.05.2009 mit seinem ASH 25 in Hausen am Albis zu seinem längsten Flug über 490 km gestartet.

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